August Löning

Geboren am 27. 1. 1889 in Meppen, gestorben am 12. 10. 1966 in Lathen. August Löning entstammt einer alten emsländischen Kaufmannsfamilie und gründete im Alter von 33 Jahren 1922 sein eigenes Textilgeschäft in Lathen. Früh schon wurde er in vielfältiger Weise in der Heimatarbeit tätig. Mit seiner Prosa und Lyrik beschrieb er nicht nur die Schönheiten, sondern auch Unruhe und Zerstörung, die durch die Technik über sein emsländisches Heimatland hereinbrachen (s. Sterbendes Urland, etc.). August Löning aber hielt die alte Landschaft, die Sitten und Gebräuche, das Leben der Menschen seiner Zeit in seinen Werken fest und setzte ihnen damit ein unvergängliches Denkmal (Meine Heimat ist die Heide/Meine Heimat ist das Moor...). Der sensible August, der unter der rasanten Veränderung seiner heimatlichen Landschaft litt, aber war auch weltoffener Realist und engagierte sich in der Kommunalpolitik auf  Kreisebene und dann im Landtag. 1951 wurde er erster Vorsitzender des Kreisheimatvereins und verfasste zahlreiche Beiträge für das Jahrbuch des Emsländischen Heimatbundes.

Werke: Herbstnebel – Herbst – Mit Wagenfeld und Castelle durch Heide und Moor, 1963 – Heimat, schöne Heimat, 1954

Veröffentlichungen in: Ems Zeitung, Jahrbuch des Emsländischen Heimatbundes, etc.

Auszeichnungen: Heimatplakette des Landkreises Aschendorf-Hümmling.

Veröffentlichungen über August Löning: Christa Brinkers: Emsland im Spiegel seiner Dichtung, Jahrbuch des Emsländischen Heimatbundes, 2/1965 – Johann Beerens: Der Heimat dienen, ohne das Rad der Zeit zurückzudrehen. August Löning rief zum Dienst an der Heimat auf, Ems Zeitung 8. 7. 1966 – Rudolf Knoke: In memoriam August Löning, Jahrbuch des Emsländischen Heimatbundes, 1967 – Hermann Frerker: Lathen, ein Dorf an der Ems, 1984 – Johannes Rüschen: August Löning, Dichter, Heimatforscher und Politiker, in: Bekannte Emsländer aus vergangener Zeit, 1988.

Gedenkstätten: Grabdenkmal Lathener Friedhof.