Bernhard Teismann

Geboren am 3. 3. 1884 in Freren, gestorben am 14. 4. 1969 in Freren. Bernhard Teismann entstammt einer Drucker- und Verlegerfamilie, besuchte zunächst die Höhere Lehranstalt in Freren und absolvierte eine Buchbinderlehre im elterlichen Betrieb. Seine Lehr- und Wanderjahre durch Druckereien und Verlage führten ihn nach Hamburg, Straßburg, Berlin, Breslau und Königsberg. Hierbei lernte er den internationalen Journalismus von der Pike auf kennen und knüpfte zahlreiche Kontakte. Im Ersten Weltkrieg Kriegsberichterstatter. Anschließend übernahm er von seinem Vater Buchhandlung und Redaktion des seit 1894 herausgegebenen Frerener Volksblattes. Die Politik- und Wirtschaftsseiten seiner Zeitung hatten bereits ein beachtliches Niveau. Als Redakteur und Reporter war Teismann ständig mit dem Fahrrad und später mit dem Motorrad im Verbreitungsgebiet seines Blattes unterwegs und spürte Berichtenswertes auf. Seine volksnahen oft humorigen Berichte, Geschichten, Dönkes und Gedichte sprachen den Leser unmittelbar an, auch führte er eine Rubrik „Heimatlicher Humor“ ein. 1941 mußte Teismann  seine Zeitung einstellen. Nach dem 2. Weltkrieg wurde Teismann erneut als Redakteur für Lingener Tagespost und Emsland Nachrichten tätig, brachte vorübergehend 1959 auch noch kurze Zeit das Frerener Volksblatt heraus.

Werke: Up Freersk Platt – Dönkes und Gedichte – Döhnkes aus dem heimatlichen Schatzkästlein – (eine detaillierte Aufstellung der Werke fehlt noch)

Veröffentlichungen in: Frerener Volksblatt – Emsland Nachrichten – Lingener Tagespost.

Veröffentlichungen über Bernhard Teismann: Bernhard Fritze: Kurzbiographien Frerener Persönlichkeiten, in: Freren-Kleine Stadt im Emsland, Lingen 1994 – Josef Grave: Das Frerener Volksblatt, in: Jahrbuch des Emsländischen Heimatbundes Bd. 36/1990 – Bernhard Fritze:  Teismann Bernhard (Biographie), in: Emsländische Geschichte, Bd. 6/1997.