Franz MöllerGeboren am 16. 3. 1888 in Lathen, gestorben am 4. 2.1971 auf Hof Beel/Oberlangen. Nach Besuch der Volksschule in Lathen besuchte Franz Möller die Handelsschule in Schapen und absovierte anschließend eine Kaufmannslehre. Bereits in seiner Jugend schrieb Möller zahlreiche Gelegenheitsgedichte, wanderte viel in der Heimat herum und beobachtete, vor allem im Hümmling, die vielfältige Tierwelt. Sein bekanntestes Gedicht wurde „Ämsländers Sehnsucht“, das in zahlreichen Zeitungen abgedruckt und immer wieder im Rundfunk in plattdeutschen Sendungen gebracht wurde. Sein Freund, der Lathener Fritz Thiessen, hatte eine Melodie dazu geschrieben. „Unbekannte Ideenklauer“ arbeiteten das Möller-Gedicht um, und aus den Ämsewellen waren plötzlich die bekannten Nordseewellen geworden. 1953 gründete er gemeinsam mit Landsleuten in Köln den Heimatverein der Emsländer, Münsterländer und Südoldenburger, kehrte aber 1957 in die emsländische Heimat zurück, wo er im Altenheim Hof Beel bei Oberlangen seinen Altersruhesitz fand. Im Alter von 83 Jahren starb er nach längerer Krankheit. Werke:
Bekanntestes Werk war „Ämsländers
Sehnsucht“, vertont von Fritz Thiessen. Eine Auflistung seiner übrigen
zahlreichen Gedichte fehlt noch. Veröffentlichungen
in: Ems Zeitung,
Emsland-Jahrbuch, Kölner Anzeiger, etc. Erwähnungen
in: Emsland-Jahrbuch,
Lathener Veranstaltungskalender, 1984, etc. Veröffentlichungen
über Franz Möller: Christa
Brinkers: Emsland im Spiegel seiner Dichtung, in Emsland-Jahrbuch 2/1965 –
Willy Rave: Franz Möller gestorben, Jahrbuch des Emsländischen Heimatbundes,
18/1971 – Johannes Rüschen: Franz Möller, Kaufmann, Dolmetscher und
Dichter, in: Bekannte Emsländer aus vergangener Zeit, 1988. Sammlungen: Johannes Rüschen, Köln – Hans Möller |