Heinrich HinrichsGeboren am 4. 11. 1886 in Sögel, gestorben am 15. 2. 1962 in Münster. Heinrich Hinrichs besuchte zunächst die Rektoratsschule in Sögel, anschließend das Gymnasium in Meppen. Sein Philosophie- und Theologie-Studium absolvierte er in Münster. Am 28. 2. 1912 wurde er im Osnabrücker Dom zum Priester geweiht. Hier blieb er zwei Jahre als Kaplan in der Herz-Jesu-Kirche und war dann lange Jahre in verschiedenen Diasporagemeinden tätig. 1924 bis 1929 war er Priester in Sustrum, wurde dann aber erneut nach Schleswig-Holstein zurück in die Diaspora geschickt. 1936 wieder im Emsland, trat er die Stelle des Seelsorgers in Altenberge an und kam 1939 als Pfarrer nach Thuine, wo er bis zu seinem Tode bleib. 1956 ernannte man ihn zum Dechanten des Dekanates Freren. Lebenslang interessierte Hinrichs die Geschichtsforschung. Sein 1949 erstmals herausgegebener Band „Das katholische Emsland im Laufe der Jahrhunderte. Beiträge zur Kirchengeschichte.“ Gilt bis heute als Klassiker und erlebte mehrere Auflagen. Seine Aktivitäten auf diesem Sektor wurden auch vom Bischof wohlwollend gefördert. Werke: Das
katholische Emsland im Laufe der Jahrhunderte. Beiträge zur
Kirchengeschichte, Lingen 1949 – Die Tätigkeit der Jesuiten in Meppen und
im Emsland, in: Festschrift zur 600-Jahrfeier der Stadt Meppen, Münster 1960. Erwähnungen in: Paul Berlage: Handbuch des Bistums Osnabrück, Osnabrück 1968 – Johannes Rüschen: Heinrich Hinrichs. Dechant und Heimatforscher, in: Bekannte Emsländer aus vergangener Zeit, Bremen 1988 – B. Harren und H. Scholübbers: Allgemeine Bibliographie über den Raum Emsland/Grafschaft Bentheim bis 1982, Sögel 1988. |