Hermann Lange

Geboren am 27. 11. 1878 in Papenburg, gestorben am 9. 1. 1936 in Aachen. Hermann Lange entstammt einer Papenburger Kapitänsfamilie. Nach Besuch des Realprogymnasiums in Papenburg und des Gymnasiums in Meppen kam er als Neunzehnnjähriger als Novize ins Kloster Blyenbeek in den Niederlanden. Am 28. 8. 1910 wurde er zum Priester geweiht. Er studierte in Valkenburg/NL und in Wien Philosophie und Theologie. Als Professor für Dogmatik dozierte er in Valkenburg. Nach einem weiteren Studium in Wien wirkte er weiter bis zu seinem Tod 1936 am Ignatiuskolleg in Valkenburg. Er befasste sich mit der Erforschung der Gnadenlehre und trug in vielfältiger Weise zur Erforschung theologischer Fragen bei.Mitherausgeber des Dogmatischen Handlexikons 1926 und Schriftleiter von Theologie und Philosophie. Nebenher widmete er einen großen Teil seiner Zeit der Erforschung der Papenburger Geschichte. In den Ausgaben von Mein Emsland in den Jahren 1926 bis 1937 finden sich zahlreiche seiner Beiträge.

Werke: Eine wünschenswerte Zusammenstellung fehlt noch. (s. Mein Emsland/Ems Zeitung)

Herausgaben: Dogmatisches Handlexikon, Freiburg 1929.

Erwähnungen in: Johannes Rüschen: Bekannte Emsländer aus vergangener Zeit, Bremen 1988. – Allgemeine Bibliographie über den Raum Emsland/Grafschaft Bentheim bis 1982, Sögel 1988