Joachim Domning

Geboren 1934 in Berlin. Joachim Domning absolvierte ab 1948 eine Malerlehre und anschließend ein Studium der angewandten Malerei in Kassel. Während Lehrzeit und Studium wurde  er mit heute kaum noch gebrauchten Techniken wie z. B. Kreideintarsie, Schleiflack oder Vergolden bekannt und studierte alte Maltechniken, später auch den Steindruck. Ab 1957 als freier Maler im Rhein-Main-Gebiet tätig, 1970 Musikstudium in Frankfurt und Trossingen (moderne und historische Zupfinstrumente). Seit 1973 auch in der Musikschularbeit tätig. 1981 begann Domning mit der Herausgabe historischer Quellen zur barocken Lautenmusik, verbunden  mit Forschungen über das Leben der Lautenisten am Bayreuther Hof. Diese Arbeit wurde später auch auf den Schweriner Hof ausgedehnt und auch Quellen der Rostocker Universitätsbibliothek neu publiziert. Seit Gründung der Deutschen Lautengesellschaft dort als aktives Mitglied tätig. 1982 absolvierte er ein heilpädagogisches Seminar an der Freien Hochschule Mannheim, ab 1984 dann auch im Behindertenbereich tätig. Nach Stationen in Schleswig und Wuppertal lebt Joachim Domning mit seiner Frau seit 1994 im emsländischen Sögel, wo er ein Atelier für Malerei und Lithographie betreibt, Kunstausstellungen organisiert sowie für die Musikschule des Emslandes tätig ist und seit einigen Jahren den Kunstkreis Hümmling als 1. Vorsitzender leitet. Zahlreiche Ausstellungen eigener Werke im gesamten Bundesgebiet.

Werke: Die Saitenspielerin von Gut Altenkamp, Jahrbuch des Emsländischen Heimatbundes, Sögel 2000.