
Josef RedingGeboren am 20. März 1929 in Castrop-Rauxel. Als 16jähriger im Kriegseinsatz. Nach dem Abitur arbeitete er zwei Jahre lang als Betonwerker, dann Studium der Psychologie, Kunstgeschichte, Anglistik und Germanistik in Deutschland und in den USA. Mitarbeit in der Bürgerrechtsbewegung Martin Luther Kings in Harlem und New Orleans. Ein Jahr im Lager Friedland, drei Jahre in den Lepragebieten Asiens, Afrikas und Lateinamerikas, von wo er authentische Fernsehfilme vermittelte. Mitglied der Synode der Bistümer der Bundesrepublik. Ausgedehnte Vortrags- und Lesereisen im In- und Ausland, die ihn besonders in den 70er Jahren auch mehrfach nach Clemenswerth und durchs Emsland führten. Die Eindrücke dieser Aufenthalte sind in Tagebuchaufzeichnungen und Gedichten wie „Clemenswerth“ (in: Asphaltgebete) oder „Schießplatz in Meppen“ eingeflossen. Werke:
Jerry lacht in Harlem. Kevelaer 1957. – Friedland. Chronik der
großen Heimkehr. Kevelaer 1985. – Friedensstifter, Friedensboten. Kevelaer
1989. – Ein Scharfmacher kommt. Kurzgeschichten. Kevelaer 1989. – Gold,
Rauhreif und Möhren. Kevelaer o. J. – Nennt mich nicht Nigger. Kevelaer o.
J. – Das Kreuz auch heute
tragen. Kevelaer 1992. – Tiere sprechen dich an. Gedichte und Geschichten.
Kevelaer 1993. – Josef-Reding-Lesebuch. Kevelaer 1994. – Kein Platz an
kostbaren Krippen. Kevelaer 1995. – Wie eine Narbe im Stein.
Kurzgeschichten. Kevelaer 1996. – Bei Gott kann man nicht petzen. Lyrik für
Kinder. Kevelaer 1999. – Asphaltgebete (enthalten die
„Emslandgedichte“). Kevelaer 1999. Übersetzungen:
Auszeichnungen:
Rom-Preis Villa Massimo – Annette von Droste-Hülshoff-Preis –
Kogge-Literaturpreis – Preis für die beste deutsche Kurzgeschichte –
Literaturpreis Ruhrgebiet – Ehrenring der Stadt Dortmund – Eiserner
Reinoldus – Bürger des Ruhrgebietes – Comenius-Preis. Veröffentlichungen
in: Erwähnungen
in: Birgit Harren und Hubert Scholübbers: Allgemeine Bibliographie
über den Raum Emsland/Grafschaft Bentheim bis 1982. Sögel 1988. etc. Veröffentlichungen über Josef Reding: J. A. Comenius-Stiftung (Hrsg.): Josef Reding. Texte für die Schule (mit einer Auswahl seiner Geschichten). Hohengehren 2001. |