Mathilde RavenGeboren am 16. 2. 1817 in Meppen als Mathilde Beckmann, gestorben im November 1902 in Dresden. Nach Besuch der Elementarschule in Meppen und einer Ausbildung in Münster kehrte sie zu ihren Eltern, die inzwischen in Osnabrück lebten, zurück. 1849 heiratete sie den Anwalt Karl Raven, zog mit ihm nach Celle und nahm rege an den politischen Ereignissen der 60er Jahre teil. 1870 starb ihr Mann und sie zog zu ihrer Schwägerin nach Leer, wohnte später in Berlin, Bremen und zuletzt in Dresden. Werke: Herz
und Krone, oder Wilhelm von Lecce. Osnabrück 1845 – Eine Familie aus der
ersten Gesellschaft. Düsseldorf. 1847 – Welt und Wahrheit (Roman). Düsseldorf,
1851 – Schwanwitt. Ein Märchen. Düsseldorf 1851 – Eversburg (Roman).
Hannover 1855 – Hermine. Der Briefträger. Zwei Erzählungen. Hannover 1856
– Galileo Galilei. Ein geschichtlicher Roman. Leipzig 1860 – Herr von
Bennigsen und der Nationalverein, Coburg 1860 – Die deutsche Frage und die
servile Presse. Coburg 1861 – Aus vergangener Zeit. Celle 1863 – Eine
Rolle Gold. Leipzig 1864 – Der erste April. Scherz in 1 Akt. Erfurt 1870 –
Der Zauberspiegel. Dramatischer Scherz. Erfurt 1871 – Glänzende Aussichten
(Roman). Hannover
1872 – Ein Adjutant Buonopartes. Historischer
Roman. Berlin 1876 – Die böse Fölke. Historischer Roman. Berlin 1879 –
Eilsabeth von Ungnad. Historischer Roman. Berlin 1875. De
guade Foelke. Historischer
Roman. Emden 1887. Die Schiffer von Timmel. Aurich 1937. Veröffentlichungen
in: Hartmanns Schatzkästlein
– Rheinisch-westfälisches Dichterbuch, etc. Erwähnungen
in: Levin Schücking:
Lebenserinnerungen, Leipzig 1886, S. 123. Westfälisches Autorenlexikon, Bd.
2, 1994, S. 331 – 332. Sammlungen: Westfälisches Literaturarchiv Hagen. |