Theodora KorteGeboren am 12. 11. 1872 als Tochter des damaligen Amthauptmanns Johann-Heinrich Korte und seiner Ehefrau Marie auf Nienhaus/Aschendorf. Sie starb am 31. 8. 1926 in Münster. Nach Besuch einer Klosterschule in Riedenburg/Österreich machte sie ihr Lehrerexamen in Emden (Ostfriesland). Lebte zunächst zurückgezogen in einem Landhaus in Papenburg, gemeinsam mit ihrer kranken Mutter und unternahm gelegentlich Reisen ins Ausland, z. B. Paris. 1915, nach dem Tod ihrer Mutter, zog sie nach Münster und verstärkte fortan ihre schriftstellerische Tätigkeit, veröffentlichte in zahlreichen Zeitschriften. Pseudonym: Theo von Nienhaus. Werke:
Trude
Friedwald (Erzählung), Münster 1910 – Helen Keller. Die Geschichte meines
Lebens, Limburg 1910 – Zeitgesänge (Gedichte), Papenburg 1915 – Auf, auf,
zum Kampf. Kriegsgeschichten für Kommunionkinder, Dülmen 1916 – Jan Bernd
Hoeftmann. Die Geschichte eines Emslandjungen, Köln 1919 – Glockenläuten
(Erzählung für Erstkommunikanten), Einsiedeln 1921 – Von Kämpfen und
Siegen (Erzählung für Erstkommunikanten), Einsiedeln 1921
- Elfenbüchlein,
Elberfeld 1925 – Die Schwestern (Erzählung), Einsiedeln 1925 – Emsland
(Heimaterzählungen), Einsiedeln 1926 – Am Meere und andere Erzählungen,
Elberfeld 1926 – Von Sehnsucht und Heimat (Stimmungsbilder aus der
Emsniederung), Leer o. J. – Der Fährmann an der Ems, o. J. und Ort –
Dunkle Wellen, Elberfeld o. J. – Mutter und ich (Novelle), Innsbruck o. J. Veröffentlichungen
in: Mein
Emsland, Westfälischer Merkur, Kölnische Volkszeitung, etc. Erwähnungen in: Westfälisches Autoren-Lexikon, Paderborn 1997, Bd. 3, S. 391-393 – Johannes Rüschen: Bekannte Emsländer aus vergangener Zeit, Bremen 1988, S. 138-141 – Westfälischer Literaturführer 1992, S. 104 – Emsland literarisch (in Emsland-Jahrbuch 1997). |