Wilhelm Henze

Geboren 1908 in Hildesheim, gestorben 1996 in Schweden. Wilhelm Henze wirkte in seiner Geburtsstadt Hildesheim ab 1929 als „Arbeiterdichter“ und engagierte sich in der Arbeiterkulturbewegung. 1933 wurde er verhaftet, weil er in einer Gruppe junger Sozialdemokraten und Kommunisten an der Herstellung von Flugblättern beteiligt war. Mit dem ersten Häftlingstransport kam er 1934 ins Emslandlager Brual-Rhede. Nach seiner Entlassung gelang ihm 1936, kaum mehr als seine Zeichnungen, Gedichte und eine Tagebuchkladde aus dem Lager im Gepäck, zusammen mit seiner Frau Martha die Flucht nach Schweden.

Werke: Hochverräter raus!, Geschichten, Gedichte und Zeichnungen eines Moorsoldaten. Hrsg. Habbo Knoch, Bremen 1992 –

Veröffentlichungen in: Nommensen, Klaus-Uwe (Hrsg.): Gefangen in der Weite. Emslandlager (1933-45). Bilder, Begegnungen, Blickwechsel. Papenburg 2001.